Falls Sie in Ihren Bemühungen in der Ahnenforschung bereits fortgeschritten sind, und Ihre Familie schon in größerem Umfang kennen gelernt haben, dann sind Sie hier richtig. Wahrscheinlich haben Sie schon 3,4 weitere Generationen entdeckt. Sind bei Ihrem Ur- oder Ururgroßvater angelangt...

Die meisten Familienforscher können nun die Herausforderung annehmen, und viel neues lernen. Besonders interessant finden wir, dass sich nun das Interesse auf eine der wunderbarsten Zeitspanne unserer europäischen Geschichte richtet. Das 18. Jahrhundert.
Die Zeit der Aufklärung, der Zeit der beginnenden Ausbreitung der Industrialisierung, mit seinen vielen Erfindungen. Die Säkularisierung brachte mit sich einen großen Sprung in der Staatsverwaltung; hier auch das Bildungs-/Schulwesen, die Erneuerung des Staatswesens, die soziale Neugestaltung, die kleine Völkerwanderung zu den Betriebsstätten, die Formung der Urbanisierung.

Wien hatte damals erst knapp 160.000 Einwohner. Mit dem technischen Fortschritt schmolzen auch Distanzen, kulturelle und wissensbedingte. Es wurden neue Verkehrsverbindungen geschaffen.
Einerseits die Kanäle (Österreich betreffend: Verbindungskanäle zwischen Ostsee und Donau waren geplant, teilweise ausgeführt - wie die Verbindung zw. Wien/Donau und Triest; auch da ging, wie meistens damals, das Geld frühzeitig aus für die Endstufen; es blieb beim Wiener-Neustädter Kanal Lastentransport-Unterstützung). Und vieles anderes mehr, welches die Welt in Umbruch brachte. So Wasserversorgung, Eisenbahnbau; Entstehung des Zements als Baumittel (erstmals angewendet beim Bau der Wiener Wasserleitung aus den steirischen Bergen). Die französische Revolution prägte fortan für 60 Jahre die Europapolitik.
All das kostete viele Steuern, also wurden die Fiskal-Abgaben neu geregelt (von Franz und Joseph). In den ungarischen Kirchenmatrikeln beispielsweise finden sich dreisprachige Einträge, die Kirchenbücher wurden besser geführt, etwas besser als vorher (seit 1595) und auch heute leichter lesbar.
In diesem Stadium können Sie Ihr Wissen bereits an die Familienmitglieder, die Sie ja für deren Mitarbeit immer wieder gewinnen wollen, nun auch mit interessanten Informationen verführen.
Kurz: es steigt Ihr Bedarf, das gesammelte Wissen nun etwas "professioneller" mit anderen zu teilen.
Hierzu finden Sie hier bei Genealogie in Austria die Diskussionsforen, die Gruppenbildungs-Möglichkeit in den Communities, und weitere noch nachfolgende Service-Pakete auf dieser Plattform.
Schön dass Sie bisher gelesen haben und sich auch aktiv in die Gemeinschaft einbringen wollen.

Herzlich Willkommen!

 

Letzte Änderung am Freitag, 19 Februar 2016 17:15

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